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	<title>ein Jahr weltwärts</title>
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		<title>ein Jahr weltwärts</title>
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		<title>Ein Rueck- und Ausblick</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 10:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[persönliche Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Reisevorbereitungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch 10 Tage. Diese Vorstellung finde ich auf der einen Seite ziemlich gruselig, auf der anderen aber auch irgendwie&#8230; interessant, schoen und toll. Gruselig, weil ich mich hier so gut eingelebt habe, dass ich theoretisch auch noch gut hier weiter leben koennte. Toll und interessant, weil ich mich dann doch ziemlich auf Deutschland freue. In [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=223&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch 10 Tage.</p>
<p>Diese Vorstellung finde ich auf der einen Seite ziemlich gruselig, auf der anderen aber auch irgendwie&#8230; interessant, schoen und toll.</p>
<p>Gruselig, weil ich mich hier so gut eingelebt habe, dass ich theoretisch auch noch gut hier weiter leben koennte.</p>
<p>Toll und interessant, weil ich mich dann doch ziemlich auf Deutschland freue. In erster Linie natuerlich auf Familie, Freunde und Verwandte!!! Gleichzeitig freue ich mich auch wieder auf etwas Neues, naemlich in erster Linie auf das Studium. Ab dem 01. Oktober werde ich in Leipzig studieren und darauf freue ich mich schon riesig! So nach einem Jahr eher praktischer Arbeit freue ich mich ehrlich gesagt wieder aufs Lernen und die eine oder andere intelektuelle Herausforderung. Das mag fuer den einen oder anderen, der vielleicht gerade genug von Uni oder Schule hat, komisch klingen, aber es ist auch eine Erfahrung. Ich bin allerdings mal sehr gespannt wie lange diese Lust anhalten wird <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> &#8230; Ausserdem habe ich seit einer Woche Schulferien, das heisst, dass ich vor meinem Abflug gut zwei Wochen Zeit habe mich hier in Ruhe von allen Freunden und meiner ugandischen Familie zu verabschieden, Uganda/Kampala noch einmal richtig zu geniessen und mich aber auch schon wieder mental etwas auf Deutschland vorzubereiten (insofern das denn inmitten von Kampala moeglich ist).</p>
<p>Seit meinem letzten Eintrag ist hier nicht mehr viel Spektakulaeres passiert, was aber auch voellig ok ist, denn schliesslich hatten wir in diesem ganzen Jahr mehr als genug spektakulaere Ereignisse der persoenlichen oder allgemeinen Natur. Was in dieser Zeit grob passiert ist, sei hier nun in ein paar Worten wiedergegeben: Fuer zweieinhalb Wochen war meine Familie hier. Die Zeit war unglaublich schoen! Ein tolles Wiedersehen, eine einmalige Gelegenheit ihnen meine zweite Heimat zu zeigen und auch fuer mich eine Gelegenheit mal wieder etwas mehr vom Land zu sehen &#8211; ich rede insbesondere von den Murchison Falls &#8211; einem wunderschoenen Nationalpark im Nordwesten Ugandas, mit vielen Waeldern, viel Savanne (ich nenn das jetzt einfach mal so, schwoer aber nicht darauf, dass es wirklich eine war&#8230;) und vielen Tieren. Anschliessend hatte ich noch eine Woche in meiner Schule, die aber aufgrund der nahenden Schulferien eher vom Exams korrigieren, Zeugnissen schreiben und auf die Eltern warten, gepraegt war. Das heisst, fuer mich gab es nicht mehr allzu viel zu tun. Es gab mir allerdings eine gute Zeit mich in Ruhe von den Kindern zu verabschieden und vor allem in &#8222;meiner&#8220; Nursery Class ein kleines Abschiedsfruehstueck zu veranstalten. Am letzten Freitag gab es dann noch eine sehr schoene, grosse, persoenliche aber auch traurige Abschiedsfeier fuer mich. Mit leckerem Essen, ein paar Reden und Geschenken hat das gesamte Schulpersonal von der Direktorin, ueber Lehrer, Therapeuten und Kuechenpersonal von mir Abschied genommen. Als persoenlichen Dank habe ich deutsches Brot gebacken und deutsche Schokolade gereicht &#8211; bei der Schokolade bin ich mir sicher, dass sie gut ankam, bei dem Brot nicht ganz so sehr oder zumindest nicht in allen Faellen&#8230; das ugandische &#8222;Brot&#8220; ist eben doch nicht mit deutschem vergleichbar&#8230; Seit Ferienbeginn geniesse ich nun die absolute Freiheit keinerlei Verpflichtungen mehr zu haben &#8211; die Schule ist entgueltig vorbei, ausser persoenlichen Abschieden habe ich keine &#8222;Termine&#8220; mehr und so kann ich theoretisch in jeden Tag hineinleben und einfach nur das tun, wonach mir gerade ist und worauf ich gerade Lust habe. Ich denke, so eine grosse Freiheit kommt so schnell nicht wieder&#8230;</p>
<p>Fuer ein endgueltiges Resumee fuehle ich mich noch nicht in der Lage. Was ich allerdings schon in ein paar wehmuetigen Worten sagen kann, ist folgendes:</p>
<p>Ein Jahr ist eine lange Zeit, die aber unglaublich und unmerklich schnell verfliegt. Es war ein Jahr voller einmaliger Erlebnisse und Eindruecke. Ich habe Uganda lieben gelernt und hier eindeutig eine zweite Heimat gefunden, in die ich auf jeden Fall und so bald wie moeglich zurueck kehren moechte. Ich habe aber auch so viele Menschen und Veraenderungen auf die ich mich in Deutschland freue, sodass ich fuer mich gerade an einem Punkt angelangt bin, an dem ich mich von diesem Land verabschieden und mich auf Neues und Altvertrautes freuen kann.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/223/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/223/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=223&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 21:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeine Infos]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo ihr Lieben, nur um alle aufmerksamen Nachrichtenverfolger, Radiohoerer, Zeitungsleser und anders Informierte ein wenig zu beruhigen: Ja, waehrend des WM Finales am Sonntagabend sind in Kampala drei Bomben an zwei verschiedenen Orten explodiert. Alles damit verbundene ist schrecklich und wer weiss ob ich alles schon wirklich realiesiert habe. Ich moechte nur vermelden, dass es mir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=217&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo ihr Lieben,</p>
<p>nur um alle aufmerksamen Nachrichtenverfolger, Radiohoerer, Zeitungsleser und anders Informierte ein wenig zu beruhigen:</p>
<p>Ja, waehrend des WM Finales am Sonntagabend sind in Kampala drei Bomben an zwei verschiedenen Orten explodiert. Alles damit verbundene ist schrecklich und wer weiss ob ich alles schon wirklich realiesiert habe. Ich moechte nur vermelden, dass es mir und allen Leuten, die ich hier kenne gut geht!!! In meiner Schule haben leider einige Kollegen Freunde oder Verwandte verloren, aber alle, die ich persoenlich kenne, sind Gott sei Dank wohl auf!</p>
<p>Viele liebe Gruesse!</p>
<p>Julia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/217/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/217/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=217&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Tja&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 22:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur allvormitttaeglichen Teepause werde ich ganz ungewoehnlich extra zum Lehrerzimmer beordert. Und schon bevor ich den Raum betrete, hoere ich einiges Gerede und Gemurmel. Es sollte sich bestaetigen – viele Gesichter, die mich erwartungsvoll anschauen und meinen Kommentar zum gestrigen Abend teils traurig, teils neugierig oder schelmisch grinsend erwarten. Zuerst einmal kehre ich ganz schnell [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=213&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur allvormitttaeglichen Teepause werde ich ganz ungewoehnlich extra zum Lehrerzimmer beordert. Und schon bevor ich den Raum betrete, hoere ich einiges Gerede und Gemurmel. Es sollte sich bestaetigen – viele Gesichter, die mich erwartungsvoll anschauen und meinen Kommentar zum gestrigen Abend teils traurig, teils neugierig oder schelmisch grinsend erwarten. Zuerst einmal kehre ich ganz schnell um, kaufe mir einen Frust-Snack und ziehe mein Deutschlandtrickot an, das ich extra fuer den „Notfall“ mitgebracht hatte. Also, fertig ausgeruestet wieder zurueck ins Lehrerzimmer, wo mich eine interessante Mischung aus Schadenfreude (welche eindeutig am geringsten vertreten ist), Mitleid, Anteilnahme und Verstaendnis erwartet – und man beachte: das sogar bei vier anwesenden Niederlaendern!</p>
<p>Nun sitze ich also da und weiss nicht ganz was ich sagen soll. Da sprechen mir auch schon die ersten ihr Mitleid aus. Andere halten sich dezent zurueck, ein Lehrer bietet mir etwas von seinem Essen an „Think, you could need it.“ Ein anderer bereitet mir extra Tee zu, schenkt mir einen Keks und beichtet mir, dass er (als katholischer Geistlicher natuerlich) den Rosenkranz gebetet habe, aber dann doch nach der ersten Halbzeit aufgegeben haette&#8230; Und ein guter Freund im Kollegium nimmt mich schliesslich troestend in die Arme.</p>
<p>Tja, also, ich hatte die „Sache“ ja schon in dem Sinne fuer mich abgeschlossen, dass es das deutsche Team leider einfach nicht besser verdient hat, weil sie schlichtweg schlechter gespielt haben. Wir koennen keine Spanier und keine Schiedsrichter verantworten und so hatte ich das Ergebnis schon laengst akzeptiert. Aber so ein ueberaus herzlicher und suesser Empfang ist dann schon eine ziemlich tolle Sache!!!</p>
<p> <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/213/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/213/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=213&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>The Mosque</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 10:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erlebnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Seitdem ich in Kampala wohne, sehe ich in der Ferne jeden Tag die grosse Moschee von Kampala aufragen &#8211; ein Minarett, welches alles umstehende um Laengen ueberragt und einen Bau, der weithin sichtbar ist. Heute habe ich mir spontan gedacht, dass ich einfach mal versuchen werde einen Blick in das Gebetshaus zu werfen, welches als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=207&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ich in Kampala wohne, sehe ich in der Ferne jeden Tag die grosse Moschee von Kampala aufragen &#8211; ein Minarett, welches alles umstehende um Laengen ueberragt und einen Bau, der weithin sichtbar ist. Heute habe ich mir spontan gedacht, dass ich einfach mal versuchen werde einen Blick in das Gebetshaus zu werfen, welches als das groesste suedlich der Sahara gilt und mit Hilfe von Gaddafi von 2003 bis 2006 gebaut wurde. <br />
Und siehe da? Es war viel einfacher als gedacht! Eine sehr freundliche Frau der oertlichen Security fuehrte mich direkt auf das Gelaende und in einen kleinen Aufenthaltsraum direkt am Eingang. Ob ich denn ein Tuch fuer meinen Kopf und einen Rock oder groesseres Tuch dabei haette. In weiser Vorraussicht hatte ich daran gedacht. Machte mich also moscheefein und traf auf einen Mann, der mir das Gelaende zeigen wollte. Was ich nicht wusste, war, dass man auf dem ganzen Gelaende und sogar im eigentlichen Gebetsraum Fotos schiessen darf&#8230; Ich muss also noch einmal wieder kommen. Der Mann fuehrte mich nun vom Eingang hinueber zum eigentlichen Gebauede, welches man sich als einen ziemlich gigantischen Block in beige und ocker gehaltenen Farben vorstellen muss. Die Grundflaeche des Hauptgebaeudes ist in etwa vergleichbar mit einer sehr, sehr, sehr grossen Kirche oder etwas mehr als der Haelfte des Koelner Doms. Ich weiss, das sind ziemlich miese Vergleiche, aber etwas passenderes faellt mir gerade nicht ein. Es ist auf jeden Fall gross! Das eigentliche Gebauede ist ungefaehr rechteckig. Um den Haupteingang zu erreichen, besteigt man eine weite Treppe, erblickt vor sich das Hauptgebaeude und hinter sich einen riesigen Platz, der je nach Gebet auch fuer die Betenden bestimmt ist. Da die Moschee auf einem der Huegel Kampalas liegt, hat man von hier einen fantastischen Blick auf fast ganz Kampala! Betritt man nun die Moschee, wird es sehr ruhig. Die Schuhe warten wie ueblich draussen auf einen und weil gerade keine Gebetszeit war, stand ich mit meiner Begleitung in einer wirklich riesigen Halle, ausgelegt mit den Gebetsteppichen, mehreren Kuppeln in denen ziemlich grosse marrokanische Leuchter haengen, viele Saeulen zieren den Raum und ganz vorne trifft man schliesslich auf die Gebetsniesche des Imams und der erhoehten &#8222;Kanzel&#8220; (das heisst bestimmt eigentlich anders, ich weiss aber leider nicht wie). Dieser Raum soll ca. 7500 Betende fassen. Auf der gegenueberliegenden Seite der Gebetsniesche liegt auf zweiter Ebene der Bereich der Frauen- auch schoen, aber bei weitem nicht so gross. <br />
Ich mag die beruhigende Atmosphaere in der Moschee auch wenn ich den Bau fuer einen merkwuerdigen Verschnitt aus Moderne, ein bisschen Kitsch und Tradition halte. <br />
Ich werde auf jeden Fall wieder kommen und dann auch meine Kamera mitbringen. Fuer alle Neugierigen hier ein Link zu einem recht treffenden Bild: </p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3341/3330232669_c10c4dc44c_m.jpg" alt="Kampala Mosque" width="240" height="206" /></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/207/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/207/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=207&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Fussball!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 16:38:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wow!!! Deutschland hat England gerade in einem wunderbaren Spiel besiegt! Wir haben das Spiel mitten in der Stadt gesehen und es war eine klasse Stimmung! Vor mir sass ein einzelner trauriger Englaender inmitten lauter Deutschen und einigen Deutschland favorisierenden Ugandern, was die Stimmung allerdings fuer uns nicht trueben konnte: Tolle Stimmung, tolle Tore, einfach ein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=204&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wow!!!</p>
<p>Deutschland hat England gerade in einem wunderbaren Spiel besiegt! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wir haben das Spiel mitten in der Stadt gesehen und es war eine klasse Stimmung! Vor mir sass ein einzelner trauriger Englaender inmitten lauter Deutschen und einigen Deutschland favorisierenden Ugandern, was die Stimmung allerdings fuer uns nicht trueben konnte: Tolle Stimmung, tolle Tore, einfach ein klasse Abend!</p>
<p>Insgesamt wird die WM hier natuerlich auch intensiv diskutiert, geguckt und mitgefiebert. Uganda spielt zwar bekanntlich nicht mit. Aber so feuern die aller meisten Ugander eben andere afrikanische Staaten an. Lustig und interessant war daher auch Ghana gegen Deutschland. Und jetzt, nach dem heutigen Spiel beten wir natuerlich, dass wir hoffentlich bald wieder auf Ghana treffen duerfen. Das wuerde mich fuer uns, aber auch sehr fuer die Ugander freuen, dass sie es so weit geschafft haben!</p>
<p>Ich hoffe, Ihr feiert alle schoen auf den deutschen Strassen! Feiert fuer mich mit und trinkt hier und da ein Koelsch fuer mich! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ganz viele liebe Gruesse,</p>
<p>Julia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/204/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/204/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=204&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Rwanda</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 13:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[persönliche Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich an meine Reise nach Rwanda zurück denke, habe ich eine Woche voller verschiedenster Erinnerungen vor meinem inneren Auge. Mit drei Freunden bin ich losgefahren, um unser Visum hoffentlich ein letztes Mal zu verlängern, meinen ehemaligen Nachbarn zu besuchen und ein weiteres ostafrikanisches Land kennen zu lernen. Im Rückblick kann ich sagen, dass wir [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=196&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich an meine Reise nach Rwanda zurück denke, habe ich eine Woche voller verschiedenster Erinnerungen vor meinem inneren Auge. Mit drei Freunden bin ich losgefahren, um unser Visum hoffentlich ein letztes Mal zu verlängern, meinen ehemaligen Nachbarn zu besuchen und ein weiteres ostafrikanisches Land kennen zu lernen. Im Rückblick kann ich sagen, dass wir bis auf Punkt Eins alles erfolgreich geschafft haben! Vor mittlerweile knapp einem Monat stiegen wir Samstagvormittag hier in Kampala in den Bus. Es war mal wieder spektakulär einfach nur aus dem Fenster zu blicken und die Landschaft zu betrachten. Etwa eine halbe Stunde hinter Kampala wurde unsere Reise allerdings unterbrochen. Einige Meter vor uns hatte mitten auf der Straße ein Treibstoff-LKW einen Unfall. Er lag umgekippt quer über die Strasse. Innerhalb knapp zwei Stunden muss der LKW komplett ausgebrannt sein. Ehrlich gesagt habe ich noch nie ein so grosses Feuer gesehen. Aufgrund der Hitze und den kleineren Explosionen konnte niemand ans Fahrzeug heran. Und so hoffe und denke ich einfach, dass sich der Fahrer rechtzeitig befreien konnte. Erschreckend fand ich mal wieder den ausgeprägten Voyeurismus der Ugander aber auch der anderen drei Touristen im Bus. Während der Bus auf dieser einzigen wirklichen Verbindungsstraße in den Westen warten musste, waren Hannah, Margarete, Alessandro und ich fast die einzigen im ganzen Bus. Alle anderen säumten die Straße, zusammen mit der Masse, die aus der Umgebung zusammen strömte, schauten, schossen Fotos und stellten die interessantesten Mutmaßungen an. Etwas sarkastisch muss ich noch hinzufügen, dass nach gut einer Stunde sogar ein Feuerwehrauto kam und das schon längst „kleiner“ werdende Feuer löschte.</p>
<p>Kampala und Umgebung sind ja schon recht hügelig, aber je weiter man Richtung Rwanda fährt, desto bergiger wird es. Die Landschaft ist von Ortschaften gesäumt, sehr, sehr grün und wie gesagt sehr, sehr hügelig, wenn nicht bergig. Rwanda wird zurecht das „Land der tausend Hügel“ genannt.</p>
<p> Von<strong> Rwandas Besonderheiten</strong> spürten wie dann als erstes an der Grenze etwas, als das komplette Busgepäck heraus geräumt und jeder einzelne gebeten wurde jetzt doch bitte seine Plastiktüten zu entfernen. Diese Sauberkeit zog sich durch das ganze Rwanda, was ich sehen durfte. Kigali dürfte sauberer sein als Köln. Es ist eine sehr angenehme Stadt, die sich als riesige Streusiedlung über die Hügel zieht. Rechtsverkehr, Bodas, bei denen Helme und Erkennungsweste vorgeschrieben sind, teilweise Kopfsteinpflaster, deutlich weniger kleine Straßenshops und eine auffällige Sauberkeit sind nur einige Beispiele für die Unterschiede zu Kampala.</p>
<p>In Kigali haben wir die Zeit bei meinem ehemaligen Nachbarn aus Kampala und dessen Familie verbracht. Er war uns ein fantastischer Reiseführer. Und gerade weil in Rwanda kaum Englisch, ein wenig Französisch und fast ausschließlich Kinyarwanda gesprochen wird, war er uns nicht nur ein guter Freund, sondern auch eine große Hilfe!</p>
<p>Wir haben das <em>Memorial National du Génocide de Gisozi</em> besucht. Es ist ein hoch modernes, sehr informatives, ausführliches und meiner Meinung nach sehr gutes Museum, dass sowohl Hintergründe, Fakten, Auswirkungen als auch weltweite Vergleiche des <strong>Genozids von Rwanda 1994</strong> veranschaulicht. Von April bis Juni herrscht in ganz Rwanda eine Art offizielle Trauerzeit, die in verschiedenen Formen Ausdruck findet. Trauerfarben sind hier Weiß und Violett, was auf eine ganz bestimmte Art und Weise sehr schön und festlich aussieht. Anfangs etwas befremdlich fand ich das eigene Memorial für die 10 belgischen Soldaten, die in den ersten Tagen des Genozids umgebracht wurden. Warum bekommen 10 Europäer ein eigenes Denkmal, während es für fast eine Millionen Rwander nichts in diesem Maßstab gibt? Lösung ist vielleicht, dass man „einfach“ das Militärgebäude, in dem die Belgier umgebracht wurden, zu einer Gedenkstätte umfunktioniert hat. Gedenkstätten für umgebrachte Rwander ziehen sich durchs ganze Land. Im Laufe unserer Zeit haben wir noch zwei zu sehr trauriger Berühmtheit gelangter Kirchen besucht; die Kirchen Ntarama und Nyamata – wer ein wenig über Rwandas Geschichte des Genozids weiß, hat vielleicht von Priestern, Pastoren und anderen Geistlichen gehört, die Tutsis in ihren Gotteshäusern Schutz versprachen und sie dann aber an die Hutus verrieten. Zwei dieser Kirchen befinden sich ganz in der Nähe von Kigali. Man hat sie größtenteils im Zustand von 1994 belassen. Es sind erschreckende, weil so reale Zeugnisse des damaligen Mordens.</p>
<p>Mancher mag sich jetzt vielleicht fragen, ob wir uns eigentlich nur mit dem Genozid beschäftigt haben. Mein Eindruck ist, dass sich durch die intensive Aufarbeitung während der letzten 16 Jahre die Gedenkstätten und andere Erinnerungen an den Genozid am besten entwickelt haben, dass sie nun auch für den Tourismus am besten erschlossen sind. Daraus entsteht dann meiner Meinung auch leider oft das folgende Bild: Hört man „Rwanda“ in Europa, habe ich den Eindruck, dass es nach wie vor in der Gleichung „Rwanda = Genozid“ steht, was sicherlich auch ein Produkt dessen ist wie das Land in der ausländischen Presse wiedergegeben oder durch Touristen wahrgenommen wird. Gerade für mich als Deutsche ist das interessant zu beobachten. Ich dachte mir einmal, dass ich als Deutsche ja auch nicht über den Holocaust definiert werden möchte. Oder wenigstens nicht nur. Es ist ein Teil unserer Geschichte, aber es gibt eben auch mehr.</p>
<p>Rwanda ist ein traumhaft schönes Land, was viel mehr zu bieten hat. Rwandas Schönheit durften wir auf einem kleinen Abstecher zum <strong>Lake Kivu</strong> noch einmal erleben. Für zwei Tage fuhren wir in die Stadt<strong> Gisenyi</strong>, welche ganz im Nordwesten Rwandas an der Grenze zur DR Kongo liegt. Es ist eine recht kleine Stadt, in der eine recht eigenartige Atmosphäre herrscht. Ich denke, dies kommt vor allem durch die sehr starke Beeinflussung durch die Geschehnisse im Kongo. Wahrscheinlich wurde das ganze aber auch durch das Wetter verstärkt. Wir haben wenig die Sonne gesehen und so war es meist angenehm kühl, auffällig nebelig und in der Ferne sah man den Vulkan von Goma, der wohl für den grauen, von Lavagestein durchzogenen Boden verantwortlich ist. Auch die Bewohner machten auf mich einen Eindruck, dass sie teilweise noch recht stark von Kriegen und Katastrophen geprägt sind. All das erzeugte in mir einen etwas gedrückten Gesamteindruck, der auch durch die deutlich besser situierte Strandpromenade mit weitläufiger Allee und guten Hotels nicht vermindert werden konnte.</p>
<p>Nie vergessen werde ich auch Alessandros und meine kleine Stippvisite im Lake Kivu. Das Wasser war herrlich angenehm und der Blick in die umgebenen Berge machte es zu einem unvergesslichen Schwimmerlebnis.</p>
<p>Zurück in Kigali haben wir noch einen sehr netten und lustigen Abend in der Familie verbracht. Und am nächsten Morgen ging es dann wieder mit Sack und Pack in Begleitung der ganzen Familie zur Bushaltestelle (so etwas gibt es dort im Gegensatz zu Uganda) und anschließend zu dritt weiter Richtung Bus. Die Rückfahrt war angenehm und wurde wieder durch tollen Landschaften belohnt. Es gab dieses Mal keine unerwarteten Unterbrechungen. Zurück in Kampala hatte ich wirklich das Gefühl „nach Hause“ zu kommen und das war ein tolles Gefühl! Ich verstehe die Sprache der Leute wieder, kenne mich aus, habe mein eigenes Reich und fühle mich einfach wohl.</p>
<p>Rwanda durch meinen Nachbarn und nicht oder wenigstens nicht nur als außenstehender Tourist kennen zu lernen, war eine einmalige Chance und eine weitere tolle Erfahrung!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/196/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/196/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=196&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>kleiner Ueberblick</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 14:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeine Infos]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Also, hier nur ein kurzer Ueberblick, seit Anfang dieser Woche hat die Schule wieder angefangen. Montag war ein erstes Treffen fuer alle Mitarbeiter und seit Dienstag trudeln die Kinder wieder ein. Natuerlich sind noch laengst nicht alle da, aber verglichen mit dem letzten Termbeginn kommt die Schule dieses mal schneller ins Laufen. Ich freue mich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=192&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also, hier nur ein kurzer Ueberblick,</p>
<p>seit Anfang dieser Woche hat die Schule wieder angefangen. Montag war ein erstes Treffen fuer alle Mitarbeiter und seit Dienstag trudeln die Kinder wieder ein. Natuerlich sind noch laengst nicht alle da, aber verglichen mit dem letzten Termbeginn kommt die Schule dieses mal schneller ins Laufen. Ich freue mich nach wie vor riesig, wenn ich die Kinder wieder sehe und gerade bei den staerker und/oder geistig behinderten Kindern merke, dass sie mich immer noch wiedererkennen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  jetzt geht es erstmal darum, dass sich die Schueler wieder an die Schule und Umgebung gewoehnen bevor ein eigentliches Arbeiten statt finden kann.</p>
<p>Am Samstagmorgen werde ich mit drei Freunden nach Rwanda fahren. Darauf freue ich mich schon riesig! Zum einen brauchen wir auf unserem Rueckweg dringend unsere letzte Visumverlaengerung, dann einfach mal wieder etwas neues sehen, dann meinen ehemaligen Nachbarn treffen und somit gleichzeitig jemanden vor Ort haben, der sich perfekt auskennt und dann erzaehlen hier so viele Ugander so viele Dinge ueber Rwanda &#8211; irgendwie muss es da anders sein &#8211; sauberer, ruhiger, strenger&#8230; Ich bin gespannt.</p>
<p>Am Montag fliegen zwei meiner Lehrer zu einem Seminar nach Koeln &#8211; merkwuerdiges Gefuehl, dass die beiden frueher als ich in meinem Heimatland und dann noch in meiner Stadt sein werden als ich <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Im Anschluss ans Seminar werden sie fuer ca. drei Tage in meiner Familie wohnen.</p>
<p>Hier wird indes wohl alles seinen gewoehnlichen Lauf nehmen. Die Zeit verfliegt und wir fangen an schon in Erinnerungen an unsere ersten Tage und Wochen in Uganda zu schwelgen.</p>
<p>So, das war es auch eigentlich schon wieder.</p>
<p>Ich schicke ganz viele liebe Gruesse,</p>
<p>Julia</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/192/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/192/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=192&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>und Teil 2 &#8211; Wochenende in Bushenyi</title>
		<link>http://juliakampala.wordpress.com/2010/05/18/und-teil-2-wochenende-in-bushenyi/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 14:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kirche, gegen Ende schon etwas leerer viele Menschen stehen an, um dem ehemaligen Reverend zu gratulieren nach dem Gottesdienst im Garten des Reverends, in der Mitte DER Kuchen, drum herum die Zelte fuer die Gaeste ich stehe mit den Toechtern meiner Direktorin fuer&#8217;s Essen an<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=181&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_182" class="wp-caption aligncenter" style="width: 624px"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7668.jpg"><img class="size-large wp-image-182 " title="DSCF7668" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7668.jpg?w=614&#038;h=461" alt="" width="614" height="461" /></a><p class="wp-caption-text">kleiner Eindruck von der Landschaft im Westen</p></div>
<p><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7637.jpg"><img class="size-medium wp-image-183" title="DSCF7637" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7637.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Kirche, gegen Ende schon etwas leerer</p>
<p><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7629.jpg"><img class="size-medium wp-image-184" title="DSCF7629" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7629.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>viele Menschen stehen an, um dem ehemaligen Reverend zu gratulieren</p>
<p><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7642.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-185" title="DSCF7642" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7642.jpg?w=300&#038;h=225" alt="waehrend der Feier, im Garten des Reverends. In der Mitte DER Kuchen, drumherum die Zelte fuer die Gaeste" width="300" height="225" /></a></p>
<p>nach dem Gottesdienst im Garten des Reverends, in der Mitte DER Kuchen, drum herum die Zelte fuer die Gaeste</p>
<p><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7645.jpg"><img class="size-medium wp-image-186" title="DSCF7645" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7645.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>ich stehe mit den Toechtern meiner Direktorin fuer&#8217;s Essen an</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7671.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-187" title="DSCF7671" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7671.jpg?w=491&#038;h=369" alt="Familienfoto - die beiden &quot;Geburtstagskinder&quot; sitzen an zweiter und dritter Stelle von links" width="491" height="369" /></a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/181/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/181/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=181&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>&#8230; und es klappt doch noch! Teil 1 &#8211; Sportsday</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 13:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[ein paar Kinder aus meinem Roten Team, waehrend des Sportsday<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=169&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7578.jpg"></a><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7533.jpg"></p>
<p></a></p>
<dd class="wp-caption-dd"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75331.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-176" title="DSCF7533" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75331.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a></dd>
<dd class="wp-caption-dd"> ein paar Kinder aus meinem Roten Team, waehrend des Sportsday</dd>
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<div id="attachment_177" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75781.jpg"><img class="size-medium wp-image-177" title="DSCF7578" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75781.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">unsere Kinder im Rollstuhl beim &quot;passing the ball&quot;</p></div>
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<div id="attachment_178" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75751.jpg"><img class="size-medium wp-image-178" title="DSCF7575" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf75751.jpg?w=225&#038;h=300" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dance Competition beim Houllahup (was weiss ich wie sich das richtig schreibt...)</p></div>
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<div id="attachment_179" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7599.jpg"><img class="size-medium wp-image-179" title="DSCF7599" src="http://juliakampala.files.wordpress.com/2010/05/dscf7599.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">alle Kinder aufgereiht zur Siegerehrung</p></div>
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		<title>Drei Tage in Uganda, District Bushenyi, Dorf Sheema, knapp 400km von Kampala immer Richtung Westen</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 13:19:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krickelkrackel</dc:creator>
				<category><![CDATA[persönliche Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[So, mal wieder ein Blogeintrag, aber bitte keine falschen Hoffnungen machen &#8211; gibt wieder keine Bilder&#8230; Von Samstag bis Montag bin ich von meiner Schuldirektorin eingeladen worden sie und ihre Familie auf eine kleine Reise in den Westen zu begleiten. Es war eine wunderbare Gelegenheit eine weitere Gegend dieses Landes von der nicht-touristischen Seite kennen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=165&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>So, mal wieder ein Blogeintrag, aber bitte keine falschen Hoffnungen machen &#8211; gibt wieder keine Bilder&#8230;</em></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Von Samstag bis Montag bin ich von meiner Schuldirektorin eingeladen worden sie und ihre Familie auf eine kleine Reise in den Westen zu begleiten. Es war eine wunderbare Gelegenheit eine weitere Gegend dieses Landes von der nicht-touristischen Seite kennen zu lernen. Anlass war der 80. Geburtstag ihres Schwiegervaters und der 55. Hochzeitstag von ihm und seiner Frau. Da er, Rev. Can. Eliphaz Muhoozi noch bis vor einigen Jahren geistliches Oberhaupt der ansässigen anglikanischen Kirche war, war die Feier recht groß angelegt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Samstag früh sind wir also in Kampala mit dem Minibus los gefahren – Fahrer, Direktorin, ihre drei Töchter, eine Freundin von ihnen und ich. Die Strecke durch Masaka, Mbarara und schließlich nach Bushenyi kannte ich größtenteils schon von unserer Reise an den Lake Bunyioni – viel Grün, viel Matooke, sehr hügelig, wunderbare Landschaften und kleinere Ortschaften. Ziel der Reise war dann das Haus der Eheleute Muhoozi mitten im District Bushenyi etwas fernab des nächsten Ortes. Ein schönes, verhältnismäßig großes Haus an einem Hügel, welches mit Matooke, anderen Nutzpflanzen und natürlich vielen Kühen umgeben ist. Für die knapp 400km lange Strecke haben wir durch die Straßenverhältnisse und ein paar Pausen gut 7 Stunden gebraucht. Wurden dafür aber von der schönen Landschaft belohnt <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Am Samstagabend selber ist dann nicht mehr viel los außer Familie, Haus und Hof kennen lernen, Betten herrichten, Tee trinken und später zu Abend essen. Das Zimmer teile ich mir mit zwei der Töchter und deren Freundin und weil es in dieser hügeligen Gegend nachts so ungewöhnlich kühl wird und wohl daher kaum Moskitos unterwegs sind, schlafe ich das erste mal seit acht Monaten ohne Moskitonetz – ein komisches Gefühl <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Am Sonntag erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück mit Milchtee, Brot, Butter, Ananas, Pancakes, gekochter Matooke mit Kuhfleisch und Saft. Zwar soll dann um 10 Uhr offiziell die Kirche anfangen und ich werde auch mehrmals augenzwinkernd ermahnt, dass ich doch versuchen solle den Eindruck der pünktlichen Mzungu aufrecht zu erhalten. Als ich dann gegen 11 Uhr in der Kirche sitze, gehöre ich zu den ersten Familienmitgliedern, die angekommen sind und bin pünktlich zum Gottesdienstbeginn eingetroffen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Die Messe wird zu Ehren des ehemaligen Reverends und dessen Frau abgehalten, dauert knapp vier Stunden und wird zu 98% in Lunyankole abgehalten und so genieße ich mehr den angenehmen Klang der Sprache als den eigentlichen Inhalt – auch mal eine schöne Erfahrung, die allerdings beim nächsten mal auch mit zwei Stunden lang genug ist <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Im Anschluss an den Gottesdienst fahren wir wieder nach Hause und werden im Garten von großen aufgebauten Zelten, Deko, Blumen, Essen und Getränken empfangen. Hier gehen die Feierlichkeiten bis zum frühen Abend weiter. Es werden viele Reden (in Lunyankole) gehalten, das traditionelle Essen wird gereicht und schließlich wird der Kuchen angeschnitten. Insgesamt sind gut 300 Leute anwesend. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Als dann die Feier gegen 19 Uhr zu Ende ist, begeben sich die meisten Leute nach Hause und nur noch Familienangehörige bleiben zum quatschen, essen und sich die Zeit vertreiben. Ich bin von den ganzen Eindrücken und der Sprache, die ich im Gegensatz zu Luganda einfach überhaupt nicht verstehe, ziemlich müde und bin daher sehr froh als ich irgendwann Gelegenheit bekomme ins Bett zu fallen. Am Montagmorgen bin ich dafür aus meinem Zimmer die erste, die aufsteht und mache einen kleinen Spaziergang den Berg hinauf. </span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Im Gegensatz zum vorangegangenen Morgen ist die Landschaft dieses mal frei von Nebel und tief hängenden Wolken, sodass man irre weit gucken kann – über Hügel, die vereinzelt besiedelt sind, Kuhherden, Matookeplantagen und Wäldern. Nach einem weiteren reichhaltigen Frühstück verabschieden wir uns wieder und machen uns dieses mal mit Familienvater auf den Heimweg. Die Fahrt dauert dieses mal leider knapp 9 Stunden, aber auch die sind irgendwann geschafft und ich bin nach drei Tagen im Westen, aus dem Dorf wieder zurück nach Hause, in die Großstadt zurück gekehrt.</span></span></p>
<p><span style="font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-size:small;">Es war eine sehr interessante Erfahrung und eine einmalige Gelegenheit eine solche Feier aus dem Blickwinkel der Familienmitglieder zu erleben! Ich habe einige der feinen Gemeinsamkeiten und Unterschiede der bugandischen und banyankolischen Tradition kennen gelernt und festgestellt, dass größere Feierlichkeiten in Uganda wohl einem immer gleichen oder zumindest sehr ähnlichen Schema folgen – ähnlicher Aufbau, ähnliche Abfolge, ähnliches Essen und ähnliche Besonderheiten, die den Anlass zu einer Besonderheit machen. Und dann ist manchen vielleicht schon beim Lesen aufgefallen, dass ich mehrmals ausgerechnet die Kühe betont habe – die Banyankole sind berühmt für ihre Viehwirtschaft über die sich vieles im Leben definiert. Es gibt kaum eine größere Mahlzeit ohne Kuhfleisch, keinen Tag ohne Milchtee, die beste Leber, die ich je gegessen habe <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und steht eine Hochzeit an, kommt der zukünftige Bräutigam traditionell nicht umhin eine gewünschte Zahl Kühe der Brautfamilie zu schenken. Neben den typisch ugandischen Kühen mit den riesengroßen Hörnern gibt es hier auch viele „Frisian Cows“ zu denen mir erklärt wurde, dass sie ursprünglich aus Deutschland kommen sollen (ich habe leider keine Ahnung, ob es wirklich „Friesische Kühe“ in Deutschland als eigene Rasse gibt&#8230;). Auch das könnte eine Folge des Kolonialismus&#8217; sein, denn die Tradition, dass ein Brautpreis in Form von Kühen gezahlt wird, gibt es erst seit Zeiten der britischen Kolonialzeit und hat sich in dieser Gegend bis heute gehalten (ich weiß nicht, ob sie jemals auch in anderen Gegenden Tradition hatte) und hat für einen gewissen Wohlstand gegenüber vieler anderer Regionen gesorgt.</span></span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/juliakampala.wordpress.com/165/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/juliakampala.wordpress.com/165/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=juliakampala.wordpress.com&amp;blog=8158643&amp;post=165&amp;subd=juliakampala&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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